Mit Mut, Vertrauen und Leistung an die Spitze

Noch sind bei EOS weniger als die Hälfte der Führungskräfte weiblich. Das soll sich ändern! Die Themen Gleichberechtigung und Vereinbarkeit sind uns wichtig und wir glauben an den Erfolg von gemischten Teams. Vier unserer weiblichen Führungskräfte berichten von ihrem ganz individuellen Weg in ihre Führungsposition. Außerdem: ein Erfahrungsbericht einer „working mom“, Zahlen und Einblicke in das „Boost-Your-Career Programm“ …

Boost-Your-Career

Das Management-Programm für Frauen

Die Förderung weiblicher Karrieren ist ein wichtiger Teil des Diversity-Managements in der Otto Group. Das Boost-Your-Career Programm fördert engagierte weibliche Nachwuchs-Führungskräfte. Neben verschiedenen inhaltlichen Modulen stehen Austausch und persönliche Weiterentwicklung im Fokus. Für EOS haben unter anderen unsere Kolleginnen Laya und Malin daran teilgenommen. Sie berichten im Video darüber welche Perspektiven sich aus der Teilnahme ergeben, und wie es ihnen gefallen hat.

Rominas Story

Individuelle Lösung nach der Elternzeit

Rückkehr in das Cross-border Center

Reisen gehört zu ihrem Arbeitsalltag – auch als Mutter ist Romina noch international für das Cross-border Center tätig.  Aber wie lässt sich so ein Job mit der neuen Rolle als Mutter vereinbaren? Schon vor Antritt ihrer Elternzeit erarbeitete das Team gemeinsam einen individuellen Weg für sie:

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Sieben Jahre im damals neu gegründeten Cross-border Center bei EOS, das bedeutete für mich externe Kooperationen auf der ganzen Welt aufzubauen, diese zu stärken und das Partnernetzwerk auszubauen – mit sehr viel Herzblut und dem Ziel vor Augen, unser zu der Zeit neu geschaffenes, globales Inkassoprodukt am internationalen Markt zu platzieren. Getreu unserer EOS Vision „globally connected“. Viele Auslandsreisen, internationale Sales Workshops, Konferenzen und Marketingaktionen dominierten hierbei meinen vollen Kalender.

Wer international tätig ist, kennt diese Tage sicherlich: um 6 Uhr morgens am Flughafen, damit man rechtzeitig um 10 Uhr im Meeting sitzt und dann gern den letzten Flug zurück nach Hause. Am Ende des Tages völlig erschöpft aber super glücklich, weil die internationale Aufgabe einfach enorm viel Spaß und Erfüllung bringt – zumindest mir!

Ich selbst habe einen multikulturellen Hintergrund mit einer deutschen Mutter und einem italienischen Vater und dazu auch noch in eine deutsch/ afrikanische Familie eingeheiratet. Tag für Tag erfreue ich mich sowohl im Privatleben, als auch bei der Arbeit im Cross-border Center über das bunte, facettenreiche Miteinander der Mentalitäten. Genau das ist es, was mein Leben und meinen Job so spannend, abwechslungsreich und aufregend macht! Aber was passiert nun, wenn man eine eigene Familie gründen möchte; Zeit und Flexibilität plötzlich eine ganz neue Bedeutung annehmen? An diesen Punkt kam ich nach genau sieben Jahren bei EOS.

Mir war klar, ich möchte unbedingt in meinen alten Job als „Senior Manager International Relations & Solutions“ und als „working mom“ zurückkehren. Aber gleichzeitig wusste ich auch, dass ich nicht mehr das gleiche Pensum leisten und die vielen Reisen mit meiner neuen Rolle als Mutter vereinbaren kann. Aber eines wusste ich sehr wohl: es wird eine individuelle Lösung für mich geben! Gemeinsam in meinem Team haben wir neue Strukturen ausgearbeitet, damit ich nach meiner Elternzeit auf meiner alten, etwas angepassten Rolle wieder neu durchstarten kann.

Mit diesem Wissen konnte ich mein Jahr Elternzeit in vollen Zügen genießen – zufälligerweise auch noch der beste Sommer, den Hamburg seit Jahren gesehen hat … Seit nun einigen Monaten vereinbare ich Job und Familie miteinander und es funktioniert wunderbar! Meine Arbeitswoche konnte ich auf 30 Stunden reduzieren, so dass ich den Nachmittag meist für meine Tochter zur freien Verfügung habe.

Meine beruflichen Verantwortlichkeiten haben sich kaum verändert, bloß konzentriere ich mich jetzt hauptsächlich auf das europäische Ausland und lasse meine Kollegen Langstrecke fliegen … Kürzere Reisen ins innereuropäische Ausland kann ich sehr gut mit Hilfe meiner Familie organisieren. Mein erster Business Trip ging nach Mailand und war sowohl privat, wie auch geschäftlich ein großer Erfolg und Meilenstein. Der Schritt in die Mutterschaft stellt für mich eine riesige Bereicherung dar, genau wie die Rückkehr in meinen Job bei EOS. Für mich die ideale Ergänzung im Leben und super unter einen Hut zu bekommen!


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Frauen bei EOS in Zahlen

Kirstens Story

Zwischen Hamburg und Heidelberg

Von der Inkassobearbeitung zum Product Owner

Kirsten pendelt jede Woche zwischen Hamburg und Heidelberg – und das nicht erst seit kurzem. Aufgaben und Team passen für sie einfach so gut, dass sie diesen Umstand gerne in Kauf nimmt. Neben der Veränderung ihres Einsatzortes hat sich über die Jahre aber auch beruflich einiges für sie geändert:

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Aktuell bin ich in Hamburg Product Owner im Projekt FX. Ich bin seit 6 Jahren bei EOS, zuvor war ich aber schon 17 Jahre lang bei SAF angestellt, die 2013 von EOS aufgekauft wurde. Dort war ich zunächst im Collection Bereich in der Inkassobearbeitung tätig, im Anschluss in einer Stabstelle mit operativen Projekten betraut und 2013 im Teamlead dieser Stabstelle. Mit dem Kauf war ich dann an der Migration der Forderungskonten von dem Inkassosystem SAF zum Inkassosystem EOS DID beteiligt – einem sehr spannenden Thema.

Viele der Aufgabenschwerpunkte konnten wir von Heidelberg aus erledigen, aber ab und an machten wir uns auf den Weg nach Hamburg. Zu Beginn noch sehr sporadisch, mittlerweile bin ich Berufspendler. Bei der Verschmelzung meines Heidelberger Teams mit dem Pendant-Team hier in Hamburg habe ich die Teamleitung angeboten bekommen – und angenommen. So hatte ich dann sowohl in Heidelberg als auch in Hamburg Teammitglieder.

Wir waren in diversen fachlichen Projekten als Teilprojektleiter eingesetzt, oder für die fachliche Konzeption von Anforderungen für die IT zuständig. Parallel stieg ich im April 2016 in Teilzeit als Product Owner in das neue EOS Projekt FX ein. FX hat das Ziel, zukunftsgerichtete Prozesse für die deutsche Inkassobearbeitung bei EOS zu ermöglichen und dazu das neue Inkassosystem „Best Next Inkasso“ zu entwickeln.

Dabei wird eine agile Projektmethodik angewendet, die dem Standpunkt folgt „je mehr du nach Plan arbeitest, desto mehr bekommst du das, was du geplant hast, aber nicht das, was du brauchst“. Das Ziel der agilen Softwareentwicklung ist es, das Richtige richtig zu machen, also die tatsächlich benötigten Fachfunktionen technisch exzellent zu entwickeln und zu liefern. Eine sehr spannende Aufgabe, die ich seit 2018 in Vollzeit als Product Owner ausübe.

Sowohl meinen Wechsel nach Hamburg als auch den Wechsel innerhalb von EOS vom Bereich Operation Support in das Projekt FX habe ich nicht bereut. EOS gibt mir immer wieder die Chance, mich in neue Sachverhalte und auch neue Projektmethoden, wie z. B. die agile Arbeitsweise, einzuarbeiten.

Die Unterstützung im Allgemeinen als auch das kollegiale Miteinander kann ich nur empfehlen – und wird meiner Ansicht nach gerade bei FX großgeschrieben. Dies führt dazu, dass ich mich trotz des wöchentlichen Pendelns auch nach dreieinhalb Jahren in Hamburg total wohl fühle und hoffe, dass ich das Konstrukt, von montags bis donnerstags hier zu sein, noch einige Jahre fortführen kann.


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