Mitgestalten statt zuschauen

18.02.2019  |  Blog  |  Janina Cramm

Projekte gibt es bei EOS natürlich viele. Aber ein Projekt, das komplett von Auszubildenden geleitet und umgesetzt wird?

Das ist schon etwas ganz Besonderes. Nicht nur für die Abteilungen, die uns unterstützt haben, sondern auch für uns Azubis.

Unser Azubi-Projekt

Damit auch schon zu uns. Wir sind Azubis aus dem dritten Lehrjahr bei EOS: Joanne, Janina, Svea, Angelo, Bent und Fabian. Gemeinsam haben wir uns über einen Zeitraum von drei Wochen mit einem Azubi-Projekt zum Thema Schüler- und Auszubildendenmarketing befasst. Unsere Aufgabe war es, für die EOS Social-Media-Kanäle (Facebook, Instagram etc.) und die Website informative Videos und Kurzclips vorzubereiten und zu filmen, die die Arbeit und den Spirit bei EOS zeigen. Unterstützt wurden wir dabei von der Ausbildungsabteilung und dem Personalmarketing.

Mitgestalten statt zuschauen - Azubis bei EOS

Es geht los

Zu Beginn des Projektes mussten wir eine ganze Menge lernen, und uns in das neue Thema hineinfinden. An zwei aufeinanderfolgenden Tagen haben wir uns im Seminar intensiv mit dem Filmen, Produzieren und Cutten von Videos beschäftigt. Dabei konnten wir viel theoretischen Input zu Themen mitnehmen, mit denen wir vorher noch nie Berührungspunkte hatten.

Das Gute war vor allem, dass wir das Theoretische auch praktisch umsetzen konnten. Die verschiedenen Projektmanagement-Methoden haben wir mit unserem Seminarleiter gleich auf unser Projekt angewendet. Mit jemandem zu arbeiten, der beruflich auch auf diesem Themengebiet tätig ist, hat uns deutlich weitergebracht. Die Seminare haben uns das nötige Werkzeug und etwas Know-How an die Hand gegeben, um die Aufgaben zu bewältigen.
Um uns auf das Filmen und Cutten der Videos vorzubereiten, haben wir noch ein extra Seminar mit Experten aus diesem Bereich absolviert. Nun waren wir schon fast echte Profis in Projektmanagement und Videoproduktion.

Also eigentlich startbereit für unser Projekt! Oder doch noch nicht …?

Drehen, Drehen, Drehen

Der erste Tag unseres Projekts – irgendwie aufregend, alles in der eigenen Hand zu haben. Also legten wir direkt los.

Zunächst haben wir uns einen groben Zeitplan erstellt und geschaut, welche Aufgaben bei wem in den besten Händen liegen. Ganz wichtig waren dabei natürlich auch die Deadlines – denn ohne gutes Zeitmanagement geht es nicht. „Wir haben die Aufgaben nach Kompetenzen verteilt, damit jeder am effektivsten arbeiten kann. So konnten wir die Deadlines überhaupt einhalten“, erklärt Joanne die Aufgabenverteilung. „Bei so vielen Aufgaben und Terminen vergisst man einfach schnell mal die Zeit.“
Viel Zeit haben wir auch damit verbracht, Kolleginnen und Kollegen als Darsteller für unsere Videos zu gewinnen. Und natürlich für den wichtigsten Teil: den Videodreh. Der hat lange gedauert, denn viele Szenen mussten wir natürlich wieder und wieder drehen, bis alles passte. Dazu kam, dass wir nicht nur bei EOS im Haus gedreht haben, sondern auch kreuz und quer durch Hamburg gefahren sind, um am Schluss die perfekten Szenen für unsere Videos im Kasten zu haben.

Aber alles hat mal ein Ende – dachten wir. Laut unserer Planung wollten wir eigentlich in der letzten Projektwoche schon vollkommen fertig sein mit dem Videodreh und nur noch schneiden. Doch wie sich herausstellte, klappt nicht immer alles so, wie man sich es wünscht.

Das Drehen der Videos war insgesamt anstrengender als gedacht, aber auf jeden Fall auch sehr lustig. Der größte Arbeitsteil war aber definitiv, aus 600 Einzelvideos die besten Szenen zu finden. Dagegen war der Videodreh ein Klacks.

Als wir das Video fast fertig geschnitten hatten, fiel uns auf, dass noch Schnittbilder zu bestimmten Szenen fehlten. Wir mussten uns also aufteilen und in Teamwork die neuen Schnittbilder dazu organisieren.

„Wir wollten unbedingt abliefern und den Kolleginnen und Kollegen bei EOS zeigen, dass wir auch alleine ein Projekt auf die Beine stellen können“, reflektiert Joanne. Zum Glück konnten wir durch starke Teamarbeit und viel Engagement den Clip noch vor der Deadline fertigstellen. Und waren stolz auf das, was wir geleistet haben.

Schon vorbei?

Rückblickend muss man sagen, dass die drei Wochen sehr schnell vergangen sind. Anfangs dachten wir uns, dass drei Wochen für so ein Projekt doch viel zu lang sind. Aber da wussten wir auch noch nicht, wie viel Vorbereitung notwendig ist – und dass natürlich auch immer etwas schiefgehen kann. Für das nächste Mal haben wir gelernt: am besten plant man schon von Anfang an genügend Pufferzeiten ein, falls etwas länger dauert oder nicht so funktioniert wie geplant.

Gerade zum Ende hin haben wir uns Sorgen gemacht, dass wir das Video nicht mehr rechtzeitig fertigstellen können. Und dass der Auftrag für uns vielleicht eine Nummer zu groß ist. Aber: es müssen einfach nur alle gut zusammenarbeiten, sich gegenseitig unterstützen, als Team funktionieren. Dann funktioniert auf einmal alles. Angelo hat abschließend das Projekt zusammengefasst: „Die kreative Freiheit und das Arbeiten im Team war super! Es ist erstaunlich, wie viel Arbeit hinter einem kurzen Videoclip steckt. Umso größer ist die Freude, wenn der finale Clip dann fertig ist.“

Um euch noch einen konkreten Einblick in unser Projekt zu geben, hier ein kleines Video:

Video ansehen

Für uns war das Ganze natürlich viel mehr als harte Arbeit. Wir hatten eine Menge Spaß bei der Produktion der Videos, haben viel gelacht – und vor allem gelernt. „Wenn ich mir nun die fertigen Videos anschaue, ist es toll zu sehen, wie viele unterschiedliche kreative Einflüsse da drinstecken und wie diese miteinander kombiniert wurden“, findet Fabian.

Unsere Empfehlung: wenn Ihr einmal die Chance haben solltet, an so einem oder auch an anderen Projekten teilzunehmen, dann tut es! Dabei könnt ihr euch sowohl arbeitstechnisch als auch persönlich enorm weiterentwickeln!

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